Sonntag, 6. September 2009

Schreiben von der Leber weg

(Pascal)
Schreiben einfach frei von der Leber weg. Ja, was denn. Da läuft mir eine Laus über die Leber, oder eine Mücke. Aus einer Mücke wird ein Elefant. Wie der Elefant im Porzellanladen. Alles zerbricht, zerspringt in tausend Teile. Ich muss alles wieder zusammensetzen. Oh, Scheisse! Da stecke ich voll drin. Wie komme ich da wieder heraus..Ist die Zeit noch nicht um? Was denn noch? Also weiter. Nomen ist Omen!
(Marc)
Und plötzlich macht es „BOOOOOOM!!!“ Und eine wildgewordene Horde Ratten überfallen meinen Schreibtisch und stehlen meine Schreibutensilien.
Wieso schreibe ich noch?
Jedenfalls zahlt sich jetzt mein Jahresvorrat an Rattengift endlich aus.
(Sandra)
Zum Glück hatte ich vorgesorgt und letztes Jahr noch einen Vorrat für die nächsten zwei gekauft.
Wieso schreibe ich noch?
Wieso schreibe ich noch?
Ich ritze mit meinen Fingernägeln den Text in meine Haut. Toll. Jetzt denken alle ich sei ein Emo.
(Lukas)
An was erkenne ich überhaupt, dass ich schreibe, und kann ich überhaupt schreiben ohne lesen zu können? Warum lernten wir Menschen uns auf so primitive Art zu verständigen. Es wäre viel ergänzender, wenn wir unsere Gefühle austauschen könnten ohne einen Mux, naja vielleicht schon einen kleinen Mux, sonst wären ja unsere Ohren überflüssig und Ohren sind toll.

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